Ausgangssituation:
Die Marke Mercedes-Benz stand vor der ersten Produkterweiterung um das Modell A-Klasse.
Herausforderung:
Die Händler konnten auf Grund der Produktvielfalt nicht mehr alle Produkte in ihrem jeweiligen Showroom präsentieren, gleichzeitig wollte der Konzern seine Führerschaft in Bezug auf Technologie in allen Kommunikationswegen transportieren.
Fragestellung:
Könnten dreidimensionale Produktpräsentationen auch im Automobilsektor funktionieren?
Werdegang:
Herausforderungen wurden beschrieben und charakterisiert.
Rasch wuchs die Erkenntnis, dass eine Umsetzung nicht den üblichen Rahmen der bis dahin bekannten 3D-Animation haben kann. Das Ergebnis musste qualitativ hochwertig sein, es musste Interaktion möglich sein, Notwendigkeit der Konfiguration wurde daher mit Touchscreen gelöst, was im Automotive Bereich eine Pionierleistung darstellte.
Mit dem Projekt schufen wir einen Link zu neuen Medien, unabhängig von Ort und Zeit. Das Projekt war selbsterklärend und spiegelte die Innovationsführerschaft der Marke Mercedes-Benz wider.
Die Entwicklung wurde begleitet von psychosozialen Untersuchungen. Die Erstpräsentation fand im Jahr 1997 auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt/Main statt, es folgten Ausstellungen auf der IAA 1999 in Frankfurt/Main sowie in Brasilien, auf der CeBit 1998, eine zweite Installation wurde als Festinstallation in den "Mercedes-Benz Spot" in Frankfurt eingebaut.
Mehrwert:
Vor Inbetriebnahme des „Virtuellen Fahrzeuges“ wurde nie ein Fahrzeug komplett dreidimensional dargestellt. Das „Virtuelle Fahrzeug“ führte ganz unterschiedliche Bereiche im Konzern zusammen und galt somit als integratives Projekt.
Zum Produkt: In 3D-Darstellungen wurde bis zum „Virtuellen Fahrzeug“ immer das Objekt selbst gedreht. Mit dem Projekt bewegte sich der Betrachter um das Objekt.
Damit schufen wir eine völlig neuartige Mensch/Maschine-Schnittstelle mit einem "flying screen".
Das System „Virtuelles Fahrzeug“ wurde erstmals für die Präsentation der Mercedes-Benz A-Klasse 1997, dann ab 1999 für die neue S-Klasse verwandt.


